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Räumphase ist Leo

"Es ist vielen Menschen nicht bewusst, dass nach dem Grünblinken noch ausreichend Zeit zum
Queren der Fahrbahn bleibt – auch wenn die Fußgängerampel dabei bereits Rot zeigt. Das führt zu
Missverständnissen zwischen Zu-Fuß-Gehenden und ein- oder abbiegenden Fahrzeugen, die Konflikte und Stress auslösen. Mit der Kampagne "Räumphase ist Leo" soll mehr Gelassenheit an der Ampel und mehr Aufmerksamkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmenden hergestellt werden.", erklärt Petra Jens, Wiens Beauftragte für Fußgänger und Fußgängerinnen.
Ab Mitte November werden an größeren Kreuzungen in ganz Wien Informationsfolder mit der Botschaft "Räumphase ist Leo" verteilt. Denn der in Wien gebräuchliche Ausdruck "Ich bin im Leo" bedeutet, sich rechtmäßig in Sicherheit zu befinden. Gestartet wird die Aktion am 18. November in Wieden an der Kreuzung zwischen Wiedner Gürtel und Prinz-Eugen Straße, gemeinsam mit Bezirksvorsteher und "Namenspatron" Leo Plasch.
Abteilungsleiter von Wien Leuchtet (MA33), Harald Bekehrti, sagt dazu: "Die unterschiedlichen Interessen an Ampelanlagen auszugleichen ist unser tägliches Geschäft. Ein besseres Verständnis der Räumphase kann ebenfalls zu mehr Rücksicht und Zufriedenheit beitragen. Von den zehn nervigsten Ampeln, welche im Jahr 2011 erhoben wurden, konnten inzwischen sieben durch Umprogrammierung, bauliche Veränderungen der Kreuzung oder durch
eine veränderte Verkehrsorganisation verbessert werden."

19 Bezirke beteiligen sich an der Aktion und haben jene Kreuzungen genannt, an denen sich Konflikte innerhalb der Räumphase häufen. Unterstützung kommt auch vom ARBÖ Wien: "Jede Verbesserung, die das Miteinander im Straßenverkehr zwischen allen Verkehrsteilnehmern hebt und zur Stabilisierung der Verkehrssicherheit beiträgt, ist voll zu unterstützen. Für den ARBÖ Wien ist es daher wichtig, vor allem bei den motorisierten Fahrzeuglenkern aber auch bei den Radfahrern für noch mehr Bewusstsein für die sichere Überquerung der Fußgänger Werbung zu machen", meint ARBÖ Wien Direktor Günther Schweizer.
Die eigens entwickelten Informationsfolder zeigen über ein spielerisches Element den zeitlichen Ablauf der Ampelphasen. Durch Herausziehen eines Zebrastreifens werden die unterschiedlichen Ampelphasen sichtbar. Zu jeder Ampelphase erscheint ein Text, der die Gefühlslage vieler Menschen an einer Fußgängerquerung anspricht.
Zusätzlich werden Aufkleber an Ampeln, Inserate in Print-Medien und die Website über die Räumphase informieren.

Folder zur Räumphase bestellen:
Der Folder "Räumphase ist Leo" kann beim ARBÖ sowie bei der MA 33 kostenfrei bestellt werden:

Probleme bei Ampeln melden:
Ampeln, an denen es aus Sicht von Zu-Fuß-Gehenden häufig zu Problemen innerhalb der Räumphase kommt, können ab sofort an die Mobilitätsagentur gemeldet werden. Diese setzt sich daraufhin mit den entsprechenden Behörden in Verbindung.

Mit Gelassenheit gewinnen:

Für den originellsten Tipp, wie man sich beim Warten an einer roten Ampel die Zeit vertreibt, gibt es ein Abendessen zu zweit im Restaurant "… bin im Leo" zu gewinnen. Einfach Tipp (gerne auch mit Foto) bis 30. November 2013 einsenden.

Weitere Informationen zur Kampagne "Räumphase ist Leo", sowie alle Termine und Kreuzungen, an denen die Informationskampagne durchgeführt wird, finden Sie auf der Homepage.
Kontakt für Rückfragen und Fotos: Petra Jens / Beauftragte für FußgängerInnen; Mobilitätsagentur Wien GesmbH

Foto (C) Gabi Schoenemann / pixelio

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR)
Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs

1100 Wien, Favoritenstraße 111/11, E-Mail: dachverband@oear.or.at

Tel.: +43 1 5131533, Fax: +43 1 5131533-150

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